KLavier + X
mit Sebastian Voltz

 

„Die Planeten“ von Gustav Holst entstand zunächst in einer Fassung für zwei Klaviere, mit Ausnahme des für Orgel komponierten Neptun, da Holst den Klang des Klaviers als zu hart und direkt für eine derart geheimnisvolle, weit entfernte Welt wie den Neptun empfand. Später instrumentierte er die Suite für ein großes Orchester einschließlich Orgel, im letzten Satz begleitet von einem Frauenchor (ohne Text). Es sollte das berühmteste Werk von Holst werden, von dem sich auch u.a. John Williams bei seiner Musik für die Starwars-Filme inspirieren ließ. Hier setzen nun Voltz und Brandt an, indem sie zu der originalen Klavierfassung von Holst anstelle eines Orchester ihren Klangfantasien freien Lauf lassen und mittels Keyboards und Softwaresynthesizern auf der Bühne Klänge erzeugen, die dem Werk mit den Mitteln unserer Zeit bisher nicht gekannte Klangsphären erschließt.